Rolle Rückwärts beim Industriegebiet? Nicht mit uns!

Veröffentlicht am 10.12.2018 in Ratsfraktion

Immer mal wieder, und nun auch in einem aktuellen Leserbrief eines bekannten CDU-Fraktionsmitgliedes in der BLZ wird der Vorwurf laut, die SPD würde beim Thema IP-Klause nicht zu den Worten und Taten der Vergangenheit stehen. Hierzu eine kurze Stellungnahme:

Es scheint fast so, als könne man sich den massiven politischen und bürgerschaftlichen Widerstand bei den aktuellen Planungen innerhalb der Reihen der CDU nur damit erklären, dass die Opposition jetzt schon auf Stimmenfang  für die nächste Wahl gehe.
Dass der Wiederstand ggf. so groß ist weil man selbst auf dem falschen Weg ist, wurde anscheinend noch nicht in Betracht gezogen.

Und so lässt man sich auch gerne dazu hinreißen allen Oppositionsparteien Polemik vorzuwerfen. Man ist sichtbar dünnheutiger geworden und auch in den einzelnen Ausschüssen kann man immer wieder spüren, wie schnell man sich seitens der CDU persönlich angegriffen fühlt.

Und so steht dann auch der Vorwurf im Raum, die Sozialdemokraten würden jetzt nur die Stimmung ausnutzen wollen und hätten in der Vergangenheit ja immer für das Industriegebiet und dessen Entwicklung gestimmt.
Haben wir und das tun wir auch immer noch! Um es an der Stelle noch mal ganz klar zu sagen: Wir sind für eine Entwicklung des Industriegebietes.

Um das „Ob“ ist es uns nie gegangen, aber um das „Wie“. Und das ist noch weit schlimmer ausgefallen, als wir uns das hätten ausmalen können.

Die Begleiterscheinungen mit den schwierigen Verhandlungen mit Engelskirchen, die fehlende Transparenz des Verfahrens und der Finanzierung, die Bedenken und Anregungen der Kommunalaufsicht und nicht zuletzt die Frage, ob die Lindlarer dieses Gewerbegebiet in der geplanten Größe und Art überhaupt wollen sollte Anlass genug bieten, die weiteren Planungen erst einmal zu stoppen.

Hier gilt es dann gemeinsam und zusammen mit allen Akteuren einen Weg zu finden Mensch, Umwelt und Wirtschaft sinnvoll unter einen Hut zu bekommen. So wie wir es immer schon gefordert haben. Im Dreiklang.

Es quasi als demokratiefeindlich zu bezeichnen, den Bürgern durch eine Bürgerbefragung auch außerhalb von Wahlen eine Meinung zuzutrauen, halten wir übrigens für sehr gewagt.

 

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