Marco Mann soll Bürgermeister werden

Veröffentlicht am 07.10.2017 in Wahlen

In der vergangenen Woche wurde Marco Mann auf der Konferenz der SPD Lindlar mit 100% der Stimmen offiziell als Bürgermeisterkandidat aufgestellt.

Nach der Nominierung im Sommer war dies zwar keine Überraschung, der Kandidat freute sich dennoch sichtlich über das Ergebnis.
„Ein solch starker Rückhalt gibt Auftrieb und motiviert ungemein. Dies war ein klares Startsignal für den gemeinsamen Wahlkampf!“, lässt er wissen.

Auch die anderen Parteimitglieder sind hoch motiviert und sehen ihren Kandidaten als ernsthaften Herausforderer bei der Wahl im März.
„Der Zeitpunkt direkt nach der Bundestagswahl ist nicht der Beste, aber mein Wahlkampf beginnt jetzt!“, rief Marco Mann bei seinem Schlusswort im Jubilate Forum.

Mann verfolgt einen ambitionierten Plan. In den 21 Wochen, die bis zur Wahl verbleiben, möchte er möglichst jede der ca. 10.000 Haustüren in Lindlar besuchen, die Bürger dahinter kennenlernen und ihnen die Möglichkeit geben, sich ein Bild von ihm zu machen: „Ich will Bürgermeister dieser Gemeinde werden. Deshalb muss es mein Anspruch sein, die Bürger zu kennen, die ich vertreten möchte.“

Den persönlichen Kontakt sieht er dabei als unerlässlich an: „Ich will allen die Chance geben, mich wirklich kennen zu lernen und nicht nach Plakat, Flyer oder Homepage wählen zu müssen. Gerade bei diesem Amt halte ich das für unglaublich wichtig.“

Auch thematisch lässt Mann jetzt schon erkennen, wo seine Reise hingehen wird.
„Für die Menschen hier ist kein Konzept für Lindlar ersichtlich. Sie wissen nicht auf welcher Grundlage unsere Gemeinde entwickelt werden soll. Das bezieht sich vor allem auf Bauland, Wohnraum und Gewerbeansiedlung.
Vieles, was den Menschen wichtig ist, passiert hinter verschlossenen Türen in nichtöffentlichen Sitzungen. Da muss dringend mehr Transparenz hinein.“

Als weiteres Stichwort nennt Marco Mann die Bürgerbeteiligung. Die Gemeinde informiere zwar, aber oft viel zu spät und nicht selten präsentiere sie quasi vollendete Tatsachen. Als Bürgermeister möchte er mit dem Verwaltungsvorstand regelmäßige Gesprächs- und Informationsangebote in den Kirchdörfern anbieten. Gummersbach und Engelskirchen seien in dieser Hinsicht gute Beispiele.
„Aus meiner Sicht muss man den Kontakt zum Bürger wirklich wollen. Da hilft es nicht, kurz vor der Wahl den seit Jahren geforderten Facebook-Auftritt doch noch umzusetzen. Auch wenn es ein Schritt in die richtige Richtung ist.“, führte der Kandidat weiter aus.

„Außerdem müssen wir klüger in die Zukunft schauen und manchmal mehr Mut beweisen. Um uns herum wird in den Gemeinden und Städten viel gebuddelt und gebaut. Klar sind Dauerbaustellen wie in Wipperfürth erst einmal lästig, aber genau dort erneuern sich die Kommunen. Sie nutzen bereits die Chance auf eine planvolle und nachhaltige Entwicklung.
Das können sie nur, weil sie Millionen an Fördergeldern bekommen haben. Diese bekommt man aber nur, wenn man ein entsprechendes Konzept hat. Eine Entwicklung, die bei uns einfach verschlafen wurde. Wipperfürth will im Frühjahr mit Lindlarer Grauwacke den Marktplatz barrierefrei gestalten und wir suchen jetzt erst nach jemandem, der uns überhaupt mal ein Handlungs-Konzept erarbeitet.“

 

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